der Beaujo… der SMV-Antrag für den BPT ist fertig!

Nach einigen anstrengenden Wochen und viel Arbeit haben wir in der PG SMV etwas fertigbekommen, auf das ich ein klein wenig stolz bin: einen Antrag für den BPT, der endlich mal die ganzen kontroversen Themen und ihre Möglichkeiten bündig zur Auswahl stellt!

Zum Einstieg empfehle ich die Begründung http://tinyurl.com/smvcon3; der eigentliche Antragstext mit allen Modulen beginnt darüber.

Die Diskussion dazu – für und wider gleichermaßen – gibt es für jedes Modul auf einer eigenen Diskussionsseite im Piratenwiki – und natürlich auch auf BPTArguments.

Wir haben so ziemlich alles hineingepackt, was an strittigen Aspekten aufgelaufen ist – Delegation, Klarnamen vs. Pseudonyme, regelmäßig/ständig/dauernd/getaktet usw., was überhaupt abgestimmt werden darf, Kammern… – und dazu die verschiedenen Varianten so eingedampft, daß möglichst jeder seine Position darin wiederfinden kann.

Und damit kann endlich darüber abgestimmt werden, wie wir abstimmen wollen!

(Im Ernst: die Anwesenden auf dem Präsenzparteitag können endlich darüber abstimmen, wie und worüber zwischen den Präsenzparteitagen alle mit abstimmen können.)

Ich halte das für einen großen Fortschritt. Ich hoffe, ihr auch. Schaut’s euch an!

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quuux: Überlegungen zu Abstimmungen und deren Verbindlichkeit

Definition „Abstimmung“

Zweck einer Abstimmung ist es, daß eine Gruppe eine gemeinsame Position bezieht oder einen gemeinsamen Entschluß fasst. Das Ergebnis einer Abstimmung ist also die gemeinsam abgestimmte Position der Gruppe als ganzer, nicht die Position einzelner. Wer eine Gruppe vertritt, hat in der Rolle als Vertreter der Gruppe eben diese abgestimmten Positionen zu vertreten. (Jedes Mitglied einer Gruppe darf selbstverständlich immer noch eigene persönliche Meinungen haben und vertreten – aber eben nicht im Namen der Gruppe).

Zu einer Abstimmung gehören jeweils
1. ein Abstimmungsgegenstand
2. eine Gruppe, innerhalb derer dieser abgestimmt wird,
3. ein Abstimmungsmodus, nach welchem diese Abstimmung stattfindet.

Verbindlichkeit einer Abstimmung

Hat eine Gruppe eine Abstimmung vorgenommen, so ist das Resultat verbindlich für die Mitglieder der Gruppe. Die üblichen Abstimmungs-Modi sehen vor, daß eine Mehrheit bestimmt, was die Gruppe dann als ganzes vertritt. Ist eine Abstimmung einmal gefallen, dann muss man sich als Mitglied der Gruppe daran halten – wenn man dazu nicht bereit ist (ob wegen des Modus oder des Themas), muss man sich *vor* der Abstimmung dazu äußern und ggf. von der Gruppe distanzieren. Das sollte aber regelmäßig nicht nötig sein. Wer also an der Gruppe und ihren Abstimmungen teilnimmt, für den ist das Resultat der gemeinsamen Abstimmungen verbindlich; und wer die Gruppe vertritt, hat die abgestimmten Resultate zu vertreten.